Gastspiel: JOURNEY'S END by R.C. Sherriff

Ein Gastspiel der Performance Gruppe der Ubiquity Theatre Company Leipzig in Erinnerung an den Anfang des ersten Weltkriegs (in engl. Sprache)

A guest performance by Ubiquity Theatre Company (Leipzig)'s performance group in remembrance of the 100 year anniversary of the beginning of the first world war (1914 - 2014).

A thoughtful and human portrayal of life in the trenches of the first world war (1914 – 1918), written by R.C. Sherriff 10 years after the end of the 'great' war in which he himself had served. Less about the fighting, the play concentrates on how the officers and solders managed to deal with their situation – through humour, daydreams, aggression and alcohol. All of them suffered from the common illness of fear – and all fought a constant battle against it and the workings of their own minds. In victory or defeat, each victim of war being fully aware of the absurdity of their condition.

A dark psychological study of human behaviour that is filled with equal doses of pain, fear, hope and humour as the characters struggle to cope with their fate. All action takes place within the distinct lack of personal space of a single wartime trench, which serves as a poignant microcosm of the wider human condition. The officers know that the only certainty in their lives is death.

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JOURNEY'S END von R.C. Sherriff

Ein gedankenvoller und menschlicher Blick in die Schützengräben des ersten Weltkriegs (1914 - 1918). Geleitet von seinen persönlichen Erfahrungen im Ersten Weltkrieg verfasste der britische Soldat und Schriftsteller R.C. Sherriff 1928 das Stück Journey's End. Er schafft darin ein realistisches Portrait des Alltagslebens der Soldaten und Offiziere in den englischen Schützengräben im Ersten Weltkrieg. Es ist eine Geschichte des Wartens. Des Wartens auf ein klares und deutliches Ende. Die Soldaten fechten nicht nur den Kampf gegen feindliche Truppen, sondern auch gegen sich selbst, gegen ihre eigene allgegenwärtige Angst. Ob bewaffnet mit Humor, Träumen, Aggression oder Alkohol zieht jeder von ihnen in den inneren Krieg gegen die eigenen Gedanken. Obwohl nicht unbedingt als ein Anti-Kriegs-Stück geschrieben, zeigt das Werk die Sinnlosigkeit und die erschütternde Wirklichkeit des Ersten Weltkriegs als eine dunkle psychologische Studie des menschlichen Verhaltens.

Die Ubiquity-Performance-Gruppe ist eine Mischung aus Profi-Schauspielern und Laien, die im Jahr zwei Stücke inszenieren – eins auf Deutsch, eins auf Englisch. Vergangene Projekte sind z.B. The Tempest (Der Sturm) von Shakespeare in englischer Sprache (naTo 2013) und Die Physiker von Dürrenmatt (2014). Vergangene Projekte wurden von der Presse besonders für die Integration von Muttersprachlern und Nichtmuttersprachlern sowie für die Aufbereitung des Stückmaterials für verschiedensprachige Zuschauer gelobt (LVZ).

Dauer: ca. 150 Min.

Es spielen: Stefanie Türpe, Claudia Jessat, Rebekah Manlove, Pippa Wenztel, Harriet Maukisch, Anki Feistner, Tobi Wilke, Katja Basan & Katrin Liefke. Regie: Gareth Knapman.

Premiere: 05. September 2014 um 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen: 06. & 07. September 2014 um 19.30 Uhr