Performance von/mit: red park »egoland - a study in self design«

Im Rahmen vom "Gesammtkunstwerk 2014"-Symposium

Auf der Bühne wird ein virtuelles Wesen ins Leben gerufen. Es ist nicht einer, sondern viele. Es entsteht aus Stories und Handlungen, aus den Stimmen und Körpern von drei Performer/Innen. In ihm vermischen sich das Individuelle und das Gemeinsame, Fakt und Fiktion, Geständnisse und kühne Behauptungen. Ein Mensch-Maschine-Interface treibt die Performance an. Der Entwurf des »ICH« sieht jeden Abend anders aus, denn das Publikum entscheidet, welche Facetten ins Spiel kommen.

»egoland« a study in self design arbeitet mit einer kombinatorischen Dramaturgie, die vom Publikum mitbestimmt wird und macht die Zuschauer/Innen so zu Kollaborateuren. Das ist das »ICH« in »egoland«: Selbst-Design auf allen Ebenen. »egoland« wurde erstmals 2009 aufgeführt.

red park arbeitet seit 2003 auf den Terrains von Performance und Live-Art. Im Zentrum der Projekte steht die Gestaltung von Produktionsprozessen als künstlerische Recherchen und die Erprobung experimenteller Dramaturgien und Settings.

Zahlreiche Arbeiten basieren auf der Aneignung performativer Modelle des Alltagslebens. Es geht darum Situationen zu erzeugen, die alle Beteiligten – Agierende wie Rezipierende – etwas angehen. Mit Shows, site-specific-Performances und Installationen verfolgt red park eine Politik der Anstiftung.