Corona-Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln im Neuen Schauspiel Leipzig

In sämtlichen Räumen des Neuen Schauspiel Leipzig sind zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus folgende Maßnahmen und Regelungen festgesetzt und einzuhalten. Wir appellieren an das Verantwortungsgefühl jedes Einzelnen und bitten um gegenseitige Rücksichtsnahme, auch mit besonderem Hinblick auf Personen aus den Risikogruppen, denen wir unser Haus nicht verschließen wollen.

• Bitte Hinweistafeln bzw. Piktogrammen auf die Hygiene-Regeln und -maßnahmen beachten und einhalten!

• Personen mit COVID-19-Symptomatik (Fieber, Halsschmerzen, Husten etc.) ist der Zugang zu unserem Haus untersagt.

• Die Husten-/Nies-Etikette ist generell zu beachten und einzuhalten.

• Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten! Da dies bei den örtlichen Gegebenheiten nicht überall möglich ist, ist das Tragen eines Mund- & Nasenschutzes verpflichtend, solange man/frau sich in den Innenräumen bewegt, also nicht sitzt. Bei Bedarf können Masken an der Theke erworben werden.

• Bitte Handhygiene einhalten! Im Eingangsbereich ist Desinfektionsmittel bereitgestellt, ebenso besteht in den sanitären Anlagen die Möglichkeit zum Händewaschen und/oder Desinfizieren der Hände

• Zu jeder Veranstaltung werden Kontaktdaten der Theater-Besucher registriert (Name + Tel. oder email auf eigenem Zettel; das Datenkonvolut einer Veranstaltung wird für 4 Wochen aufbewahrt), um gegebenenfalls eine Infektionskette nachvollziehen zu können.

• Sämtliche Innenräume sind mit Lüftungsanlagen ausgestattet, die einen ständigen Luftaustausch ermöglichen. Darüber hinaus wird durch regelmäßige Lüftungen vor/zwischen/nach den Veranstaltungen für weitere Frischluft gesorgt.

• Die Reinigung aller Räume sowie Toiletten findet regelmäßig statt, im Besonderen werden sämtliche Griffflächen wie Türklinken, Lichtschalter etc. desinfiziert. Darüber hinaus werden die sanitären Anlagen in regelmäßigem Abstand entsprechend der Gästezahlen kontrolliert bzw. desinfiziert.

• Das Personal ist in Bezug auf die Durchsetzung der Hygieneverordnung jedem Gast gegenüber weisungsberechtigt. Bei Nichteinhaltung der Hygieneverordnung trotz wiederholter Aufforderung ist das Personal berechtigt, einen Hausverweis zu erteilen und diesen wenn nötig mit polizeilicher Unterstützung durchzusetzen.

• Jedem Gast ist die besondere Gefährdungssituation, die ein Aufenthalt in einer Versammlungsstätte mit sich bringt, bewusst. Der Besuch des Neuen Schauspiel Leipzig erfolgt auf eigenes Risiko. Das Neue Schauspiel Leipzig e.V. übernimmt keinerlei Haftung für gesundheitliche Schäden, die während oder in Folge eines Aufenthaltes in unserem Haus auftritt.

Der Kultur 5-er fürs Neue Schauspiel

Der Freundeskreis des Neuen Schauspiels hat sich eine vielleicht etwas ungewöhnliche Aktion einfallen lassen, um das finanzielle Defizit des immer noch nicht öffentlich geförderten Hauses zu minimieren:
Wir suchen 5000 „Kulturretter“, die das NSL einmal im Jahr mit jeweils 5.- € unterstützen.

Und so einfach gehts:

• Eine Mail an pr@neues-schauspiel-leipzig.de mit „Ich bin dabei“ schicken.
• Jedes Jahr bekommt ihr bis Ende Februar eine Erinnerungsmail mit unseren  Kontodaten. Dann ist Zeit den Kultur-5er zu überweisen. Oder ihr zahlt direkt über unseren Paypal-Link.
• Oder analog: E-Mail oder Adresse auf eine Karte wie obige schreiben und im NSL an der Theke  einwerfen - hier kann man übrigens auch den Kultur-5er in bar loswerden...
• Wer nicht mehr will, schreibt eine Mail mit „Nö, nicht mehr“ an uns.

...für weiterhin ca. 300 Kultur-Events im Jahr!

Und das schreibt die Presse zum Kultur-5er:

(Welche auch immer)

Leipzig. Der Schock sitzt tief. Im Kulturamt der Stadt Leipzig ist man entsetzt. Jahrelang hatte man intensiv versucht, das wilde Ausbreiten der so genannten freien Szene zu verhindern. Indem man in den neuen Ausbreitungsgebieten konsequent Fördermittel strich oder verweigerte, konnten die Auswüchse dieser Szene bisher sehr reduziert gehalten werden. Jetzt schlägt diese aber mit voller Härte zurück. Allen voran ein kleines Theater im Leipziger Westen das vom „Förderverein Neues Schauspiel Leipzig e. V.“ geführt wird. Bisher konnte auch diese Einrichtung seit ihrer Gründung 2010 erfolgreich von Fördertöpfen und Geldern ferngehalten werden, nicht zuletzt auch dank des juristischen Rates, der frühzeitig erkannte, dass ein Förderverein nicht gefördert werden kann. Hierzu ein Justitiar, der nicht genannt werden möchte: „Wenn wir Förderern Fördergelder gäben, förderte das lediglich das Fördern und nicht das zu Fördernde, das möglicherweise gefördert werden sollte. Gell?“ Doch das nun aufkeimende perfide Vorgehen des Neuen Schauspiels entsetzt nicht nur Kenner der Szene. Das kleine Haus ist dabei, ein gigantisches Heer (Insider sprechen von 5000 Menschen) aus Theaterfreunden, Musikinteressierten und sogenannten „Kulturrettern“ zu rekrutieren, dabei immenses Kapital am Kulturamt vorbei in die Venen der schon am Boden liegenden neuen freien Szene zu pumpen, um sie somit auf solch hinterhältige Weise wieder aufzustellen. Kulturamtsleiterin Susi Kulturski-Satt (Name v. d. Red. geändert) in einer ersten Stellungnahme: „Wir haben doch nicht umsonst die institutionelle Förderung für neue Kulturstätten der freien Szene eingestellt! Wo kämen wir denn hin, wenn sowas jeder machen würde?“
Branchenkenner sprechen schon jetzt von einem der größten Kulturskandale der Nachkriegszeit, dessen Spätfolgen auch in naher Zukunft noch nicht absehbar sein werden.